Computer Mäuse

AUTOR : Katrin
VERÖFFENTLICHT : 2019-01-18 08:56

SteelSeries Rival 650 Wireless vs. Rival


Die SteelSeries Rival 650 Wireless Gaming Maus unterscheidet sich von der Rival 600 nicht nur durch das fehlende Kabel. Dieser Test zeigt die Unterschiede im Detail.

Die Gaming Maus im heutigen Test heißt Rival 650 Wireless und ähnelt dem Vorgänger der SteelSeries Rival 600. Deswegen beschreiben wir in diesem Artikel gleich beide Mäuse. Der große Unterschied ist, dass die Rival 650 Wireless Computermaus im Gegensatz zur Rival 600 ganz ohne Kabel auskommt.

SteelSeries Rival 650 Wireless vs. Rival 600 Gaming Maus Vergleich

Hard Facts

Drahtlose Gaming Maus
Einstellbare Gewichte
RGB Lichter
Passende Software


Vor einiger Zeit war es noch verachtet vom drahtlosen Gaming zu sprechen, aber seitdem hat sich viel getan. Mittlerweile sind die Unterschiede nur noch so verschwindend gering, dass sie nur den Wenigsten auffallen. SteelSeries hat gleichzeitig mit der Rival 650 Wireless Maus auch ihre Quantum Wireless Technologie veröffentlicht. Diese soll eine sichere und schnelle Verbindung ermöglichen. Ob das gelungen ist und welche anderen Features sich noch in der Rival 650 Wireless verbergen, schauen wir uns im folgenden Test an. Wie auch sonst fangen wir zunächst mit technischen Details in Form von Spezifikationen und Features an.

SteelSeries schreibt über die drahtlose Maus:

Die nächste Stufe an kabelloser Präzision. Die erste voll und ganz auf Performance ausgelegte kabellose Gaming-Maus ist da. Die Rival 650 Wireless bietet verlustfreie Leistung mit 1ms dank der Quantum Wireless-Technologie, blitzschnelles Laden und den präzisesten Gaming-Sensor aller Zeiten.



Spezifikationen und Features

Bevor ich euch die drahtlose Gaming Maus genauer beschreibe, hier erstmal einige Daten und Fakten für euch:

  • Typ: FPS Gamermaus
  • Material: Fiberverstärktes  softtouch Plastik
  • Grifftypen: Palm und claw
  • Anzahl Knöpfe: 7
  • Quantum Wireless kabellose Technologie
  • Akkulaufzeit: Über 24 Stunden mit einem Aufladen
  • Aufladen: 10 Stunden Laufzeit nach 15 Minuten aufladen
  • Mechanische Anschlüsse: SteelSeries Split-trigger (über 60 Millionen Klicks)
  • Eingebaute RGB-Lichter: Ja, in acht Zonen (können unabhängig voneinander gesteuert werden)
  • Gewicht: 121-153 Gramm – 256 verschiedene Gewichtskombinationen
  • Maße: 131 x 62/62/69 x 27/43 /LxBxH)
  • Einstellbare Anhebehöhe: 0.5 – 2 mm
  • Sensortyp: SteelSeries TrueMove 3 & Tiefensensor/Höhensensor (optisch)
  • DPI/CPI: 100 – 12.000 (einstellbar in Schritten von 100)
  • IPS: 350+ auf SteelSeries Qck Oberflächen
  • Beschleunigung: 50G
  • Polling Rate: 1ms
  • Hardware Beschleunigung: Keine – echte 1:1
  • Mitgelieferte Kabel: 2 Meter Micro-USB zum Aufladen
  • OS Support: Windows, Mac oder Linux – USB-Anschluss vorrausgesetyt
  • Software: Ja, SteelSeries Engine 3.11.10 oder höher



Unboxing und eine Tour mit SteelSeries Rival 650 Wireless

Hier beschreibe ich nur die Verpackung der neuen 650, das Vorgängermodell habe ich schon vorher angesehen. Wie die meisten Produkte von SteelSeries wird auch Rival 650 Wireless in einer weißen Box mit orangem und grauem Muster geliefert. Auf der Vorderseite ist ein Bild der kabellosen Maus abgedruckt, sowie die Beschreibung einiger Features und der kabellosen Technologie und des einzigartigen Dual-Sensor-Systems, dass auch in der Rival 600 Maus verbaut war.

Auf der Rückseite werden einige Features detaillierter erklärt und außerdem sieht man ein Foto der auseinandergebauten Maus. Hier ist natürlich auch das gleiche Gewichtsystem wie in dem Modell Rival 600 eingebaut, dass ich weiter unten noch genauer erkläre.

Nachdem wir die äußere Schicht entfernt haben, treffen wir auf eine schwarze Box mit der Überschrift „Rise Up“. Darunter folgt ein kurzer Text für jeden Gamer der eSport Szene. Er endet mit GLHF – Good luck and have fun – ein tolles Detail von SteelSeries. Wenn wir die innere Box öffnen, sehen wir als erstes die Rival 650 Wireless Gaming Maus. Sie ist von einer Plastikhülle umgeben, damit sie den Transport unbeschadet übersteht. Lasst uns im nächsten Schritt die Maus und ihr Zubehör auspacken, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen.


Der Vollständigkeit halber, hier der der ganze Inhalt:

  • SteelSeries Rival 650 wireless Maus
  • Tasche mit den acht einsetzbaren Gewichten
  • 2 Meter langes USB-Kabel
  • Drahtlosen Empfänger mit Adapter
  • Bedienungsanleitung



Genauso wie bei der Rival 600 Pc-Maus, finden wir diese kleine Tasche aus Gummi vor – oder wie auch immer wir diese beschreiben sollen. In dieser befinden sich acht 4 Gramm Gewichte, sodass du das Gewicht deiner Maus auf bis zu 256 verschiedene Arten anpassen kannst. Dadurch kannst du den Schwerpunkt der kabellosen Maus deinem Spielverhalten anpassen. So wird die Gewichtsanpassung der Maus auf ein ganz neues Niveau gebracht. Das erste Mal haben wir dieses System bei der Rival 600 Maus angeschaut und im neuen 650 Modell wurde es wieder eingebaut – super!

Da wir es mit einer drahtlosen Maus zu tun haben, braucht sie natürlich einen Empfänger und auch eine Möglichkeit zum Aufladen. Das erste erfolgt in Form von einem kleinen USB-Stick. Der ist zwar äußerst kompakt, aber nicht gar so sehr wie das Äquivalent von Logitech Unifying. Zusätzlich zum Empfänger ist auch ein kleiner Adapter enthalten, der es ermöglicht den Empfänger an das Ende des zwei Meter langen Aufladekabels anzuschließen. Das ist nur ein Adapter von USB zu Micro-USB – also nichts Verrücktes. Es ist leider trotzdem notwendig an dieser Stelle kurz zu kommentieren, da ich etwas enttäuscht bin:

Wir sind mittlerweile im Jahr 2018 angekommen und USB Typ-C ist der neue Standard – deswegen ist es für mich etwas unverständlich warum sich SteelSeries bei ihrer neuen high-end Gaming-Maus für Mirco-USB entschieden hat. Meiner Meinung nach hätte es mehr Sinn gemacht Typ-C zu verwenden, da es sowohl benutzerfreundlicher ist, als auch zukunftsträchtiger.


Genug vom Empfänger und dem beiliegenden Kabel – es geht schließlich um die Rival 650 Wireless Maus. Die Rival 650 Wireless ist bis auf das Offensichtliche identisch mit ihrem kleinen Bruder. Das bedeutet das gleiche selbstbewusste Design, mit einem großen SteelSeries Logo im hinteren Teil und RGB Zonen längs der Oberseite der Maus.

Beim ersten Blick ähnelt auch das Rädchen demjenigen vom Vorgängermodell, aber es fühlt sich doch anderes an beim Bewegen und Klicken. Beim Test der Rival 600 habe ich mich noch darüber beschwert, dass sich das Rad zu leicht zum Klicken anfühlt, und es scheint so, als hätte SteelSeries darauf reagiert und das Rädchen bei Rival650 Wireless etwas härter gemacht. Wir kommen darauf im Testteil noch einmal zurück.

Auf der linken Seite der SteelSeries Rival 650 Wireless finden wir nicht nur zwei, sondern ganze drei Knöpfe. Die Platzierung ist super gewählt, so dass man sie ohne Probleme erreichen kann, ohne ausversehen drauf zu drücken. Bei der Standardkonfiguration ist vor und zurück auf den beiden oberen Knöpfen eingestellt und der vordere verfügt über keine Funktion. Dass lässt sich jedoch in der SteelSeries Engine 3 Software verändern – und später schauen wir uns das auch noch an.

Findet man die drei Knöpfe auf der linken Seite, gibt es hingegen keine auf der rechten. Hier sind zwei Stellen mit Gummi überzogen, um für eine gute Griffigkeit zu sorgen. Das bedeutet auch, dass Rival 650 Wireless nur für die rechte Hand gedacht ist, da die Form und die Platzierung der Knöpfe nur so Sinn ergibt.



Das kann man auch leicht sehen, wenn man die Gaming Maus von vorne betrachtet, da so die ergonomische Form erst richtig erkennbar wird. Die Kontakte, die in Rival 650 Wireless verbaut sind, sind von SteelSeries selbst. Die Split-trigger Kontakte wurden in Zusammenarbeit mit Omron entwickelt und haben eine Lebensdauer von 60 Millionen Klicks. Sie sind auch hier an der Vorderseite – etwas versteckt unter dem Rädchen - wo wir den Mirco-USB Anschluss finden um die Maus aufzuladen. Das hintere Ende besteht aus einer Softtouch Oberfläche mit einem großen Steel-Series Logo. Das stellt gleichzeitig eine der acht RGB-Lichtzonen dar.

Um Zugang zum Gewichtssystem zu bekommen, können beide Seiten der Maus verhältnismäßig leicht abmontiert werden, da sie mit Hilfe von Magneten befestigt sind. Auf beiden Seiten befindet sich Platz für je vier Gewichte. So ist es einfach den Schwerpunkt der Rival 650 Wireless zu ändern. Mit den acht enthaltenen 4 Gramm Gewichten ist es möglich bis zu 256 verschiedene Kombinationen zu kreieren, um den Schwerpunkt optimal einzustellen. Mit anderen Worten: Die Maus passt sich an dich an und nicht andersherum!


Bevor wir weitergehen und einen Blick auf die Software werfen, lasst uns noch kurz den Boden der kabellosen Maus betrachten. Bei den meisten anderen PC-Mäusen am Markt befindet sich dort ein einziger Sensor und einige Teflonplatten – nicht jedoch bei Rival 650 Wireless. Hier findet man nämlich zwei Sensoren. Zusätzlich zu dem normalen Sensor, der die Bewegung der Maus verfolgt, macht es der zweite Sensor möglich die Anhebungshöhe per Software zu justieren. Außer dem Vorgängermodell Rival 600 verfügt keine andere Maus am Markt über diese Funktion.

Außer den beiden Sensoren befindet sich auch noch ein Connect-Knopf auf der Unterseite. Dieser kann verwendet werden, wenn sich die drahtlose Maus mal nicht automatisch verbindet. Da es sich um eine kabellose Maus mit Batterien handelt, gibt es natürlich auch einen Knopf zum An- und Ausschalten.


Software – SteelSeries Engine 3

Wenn du bereits ein Produkt von SteelSeries benutzt, sind die nächsten Bilder nichts Neues für dich. Du musst nicht einmal auf die Website von SteelSeries, um dir die Software zu holen. Du musst die Maus nur anschließen und hinzufügen und dann kannst du auch schon starten.

Wenn sich die Software öffnet, sieht es aus wie auf dem Bild unten. Falls du mehrere Geräte angeschlossen hast, werden diese hier aufgelistet. Wie du auf dem ersten Foto sehen kannst habe ich sowohl Arctis Pro Wireless als auch die Rival 650 Wireless verbunden – also wähle ich jetzt Rival 650 Wireless aus.

Jetzt öffnet sich ein neues Fenster und hier haben wir Zugang zu mehr oder weniger allen Einstellungen der Maus. Auf der rechten Seite können wir die DPI Geschwindigkeit in zwei unterschiedliche Stufen einstellen und herausfinden, wie gut wir im Stromsparen sind. Hier kann man auch auswählen, nach welchem Zeitraum sich die Maus automatisch abschalten soll. Wenn du das eingebaute RGB-Licht deaktivierst, sparst du natürlich viel Strom und das bedeutet, dass du länger Zocken kannst, ohne die Maus aufzuladen.

Wenn wir auf der rechten Seite etwas runterscrollen, finden wir noch mehr Einstellungsmöglichkeiten. Man kann die Anhebehöhe einstellen. Da es hierfür eigens einen Sensor gibt, ist die Justierung äußerst präzise. Auch die Mausbeschleunigung kann man verändern, aber laut SteelSeries wäre das beinahe eine Schande, da die schnurlose Maus mit einem 1:1 Sensor ausgestattet ist. Auch die Polling Rate und Angle Snapping können hier justiert werden. Wenn du auf einen der sieben Knöpfe der Maus drückst, kannst du ihm eine neue Funktion zuweisen.


Du kannst neue ”Konfigurationen” vornehmen, die direkt auf der Maus gespeichert werden können und so kannst du direkt auf deine Einstellungen zugreifen. SteelSeries hätte das vielleicht eher Profile nennen sollen, da es im Endeffekt das ist womit wir es zu tun haben. Es gibt auch einen dezidierten Macro Editor, wo du Macros aufnehmen und bearbeiten kannst. Diese kannst du danach auf einen und mehr Knöpfe der Maus programmieren – die Möglichkeiten sind magisch!

Last but not least haben wir natürlich auch noch das eingebaute RGB-Licht. Wie bereits erwähnt, gibt es ganze acht verschiedene RGB-Zonen, die mit Hilfe der Software verwaltet werden können. Sechs davon bestehen aus den beiden Strängen oben auf der Maus. Die letzten beiden stellen das Rädchen und das Logo dar. Es ist möglich jede Zone unabhängig von den anderen zu programmieren, falls man ein wenig Disco-Feeling haben möchte. Ansonsten ist es auch möglich alle in einer Farbe zu halten – ganz so wie es dir besser gefällt. Willst du, dass alle RGB-Produkte von SteelSeries zusammen harmonieren,  kannst du dir die PRISM Erweiterung der Software holen.

 

Test – Gebrauch und Komfort

Jetzt wird es aber Zeit, dass wir uns dem wichtigsten Kapitel zuzuwenden! Wir beginnen nun mit dem Test und schauen wie sich die Rival 650 Wireless Maus von SteelSeries bei der Benutzung wirklich schlägt. Im Test hab ich die bewährte Corsair MM300 Mausmatte aus Stoff benutzt. SteelSeries macht keine Angaben dazu, ob die Sensoren am besten auf Stoff oder härteren Plastikoberflächen funktionieren. Aber da die schnurlose Maus ja für den eSport entworfen wurde, gehe ich davon aus, dass Stoffunterlagen die erste Wahl sind.

Genau wie ihr kleiner verkabelter Bruder Rival 600, ist der TrueMove3 Sensor von Rival 650 Wireless im Stande mit bis zu 12.000 DPI zu funktionieren. Im Test bekam ich nicht die Gelegenheit das zu testen, da ich am Desktop meist zwischen 800-1000 DPI anwende. Die Geschwindigkeit senkt sich auf 400 DPI wenn ich FPS Spiel spiele. Deswegen geh ich später von diesen beiden Geschwindigkeitsleveln aus. Mit nicht nur einem sondern zwei Sensoren, kannst du dir selbst vorstellen was das für einen Unterschied macht, wenn du die Maus anhebst und an anderer Stelle wieder absetzt. Das bietet ganz neue Möglichkeiten, die Hardcore-Gamer sicherlich schätzen werden. Durch meine früheren Erfahrungen habe ich natürlich hohe Erwartungen an die kabellose Rival 650 Wireless Maus.


Bevor wir weiter darauf eingehen, betrachten wir erstmal den Komfort den die Rival 650 Wireless anbietet. Obwohl die Form der Rival 650 Wireless Maus nicht gar so ergonomisch ist wie von dem Vorgängermodell 310 ist sie immer noch richtig bequem zu fassen – überraschend bequem ehrlich gesagt. In dem Test über die Rival 310 Maus habe ich geschrieben, dass das die komfortabelste Maus ist, die ich bisher in der Hand hatte.

Auch wenn Rival 650 Wireless genauso wie Rival 600 nicht ganz an das Niveau von Rival 310 herankommt, ist sie immer noch gut in der Hand zu haben. Der Gummi bietet zwar nicht ganz so einen guten Halt, aber man hat trotzdem noch einen guten Griff – und das ist äußerst wichtig für eine Gaming Maus.

Wenn wir uns nun das Gewicht von Rival 650 Wireless und ihrem Vorgänger Rival 600 anschauen, fallen deutliche Unterschiede auf. Beim Gewicht der beiden Mäuse kommt es hingegen zu Unterschieden. Rival 600 Maus wiegt ungefähr 96-128 Gramm – Rival 650 Wireless im Vergleich zwischen 121 und 153 Gramm. Falls du wie ich eher eine leichtere Maus bevorzugst, ist das vermutlich ein Nachteil. Deswegen habe ich mich dazu entschieden im Test auf jegliche Gewichte zu verzichten.

Wie bereits erwähnt, finden wir die hauseigenen mechanischen Kontakte von SteelSeries in Rival 650 Wireless verbaut – diese heißen Split-trigger. Da die Lebenszeit bei über 60 Millionen Klicks liegt, musst du dich nicht zurückhalten und kannst wild auf deine Gegenspieler schießen. Das Geräuschniveau der Kontakte würde ich als normal einstufen – also nichts was man bei alltäglichen Gebrauch bemerkt, falls man Musik im Hintergrund laufen hat oder ein Headset trägt.

Ein paar Worte zu den Senoren: SteelSeries betitelt deren TrueMove3 als weltersten 1:1 Sensor für eSport. Ich werde an dieser Stelle nicht beurteilen wie gut das 1:1 ist, da ich einfach nicht gut genug bin, um das einzuschätzen. Dafür kann ich beschreiben, wie ich die Sensoren erlebt habe und das ähnelt sehr meiner Aussage im Test über die Rival 600, auch wenn 650 drahtlos ist. Im Alltag ist die kabellose Maus mit 800-1000 DPI schnell und genau, auch wenn die Präzision noch genauer wird, wenn man die Sensitivität senkt (so ist es leichter die Maus zu steuern und dadurch präzise zu sein – also eine Sache der Präferenz).

   


Wie ich bereits zu Beginn angemerkt habe, belächeln immer noch viele das Wort Wireless, wenn es um seriöse Ausrüstung für Gamer geht. Rival 650 Wireless liefert nun den Beweis, dass das nicht mehr zeitgemäß ist.  Ich habe zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Verzögerungen oder Probleme mit dem drahtlosen Signal erlebt – es hat reibungslos funktioniert. Es liefert auch ein ganz anderes Spielerlebnis, vor allem bei schnellen Bewegungen, da man nicht durch das Gewicht/den Widerstand des Kabels eingeschränkt wird – das ist ganz klar ein Vorteil!


Mein Erlebnis mit dem zweiten Sensor von Rival 650 Wireless war ausgesprochen gut. Ich habe ein bisschen mit der Anhebungshöhe in der Software rumgespielt, um herauszufinden, ob bei verschiedenen Aufgaben oder Spielen Unterschiede auftreten. Da ich mit geringer DPI-Geschwindigkeit spiele, hebe ich die Maus oft an, wenn ich mich viel im Spiel drehen muss. Wenn die Anhebungshöhe gering eingestellt ist, dreht sich die Figur oft etwas länger.  Wenn man hingegen die Anhebehöhe auf ein Maximum stellt, merkt man einen deutlichen Unterschied. Ich persönlich würde direkt das Maximum für die Einstellung wählen und es dann nicht mehr ändern, da ich so das beste Spielerlebnis hatte. Es ist ein nettes Feature, aber wie oft man das dann doch benutzt, hängt ganz von deiner Person ab.

Für die Batterielaufzeit verspricht SteelSeries über 24 Stunden Laufzeit und das hört sich ganz schön beeindruckend an. Ich konnte das leider nicht überprüfen, da ich nur begrenzt Zeit zum Testen hatte bevor die Maus auf den Markt gekommen ist. Ich habe die Maus vier Tage intensiv genutzt und dabei nur etwas über 30% der Batterie verbraucht – und das obwohl die RGB-Lichter immer an waren. Das ist ein gutes Resultat, vor allem da die Batterien von Rival 650 Wireless auch schnell laden – für zehn Stunden mehr Laufzeit musst du sie gerade mal 15 Minuten laden. Zusammen mit den bereits genannten Ergebnissen insgesamt ein sehr gutes Bild.

Insgesamt kann man sagen, dass SteelSeries alles Gute der Rival 600 beibehalten hat und es jetzt in einer kabellosen Maus verbaut hat und zusätzlich das Rädchen verbessert hat. Ich versteh zwar nicht die Wahl von Micro-USB anstatt von USB-C, aber wenn man damit und dem etwas schwereren Gewicht im Vergleich zu anderen PC-Mäusen leben kann, ist Rival 650 Wireless eine wirklich tolle Wahl!


Preis

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels ist die Rival 650 Wireless Gaming Maus  ab 110 EUR erhältlich. Das klingt jetzt erstmal nach viel Geld für eine Maus und das stimmt auch. Aber Einzigartigkeit hat nun mal ihren Preis. Mit dem TrueMove 3 + Sensor, der verstellbaren Höhe und der beeindruckenden Akkuleistung handelt es sich hier eindeutig um eine Highend Gamer Maus.

Wenn du auf das Logo, wirfst du direkt auf die Website von SteelSeries weitergeleitet und findest dort noch einmal alle wichtigen Informationen zu Rival 650 Wireless.


 

 

Fazit

Jetzt haben wir das Ende unseres Tests erreicht und es wird Zeit ein Fazit zu ziehen. Auch wenn ich bereits eine Vermutung hatte was mich erwartet, war es ein Vergnügen Rival 650 Wireless zu testen. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Mit dieser schnurlosen Maus bekommt man tollen Komfort und sie liegt gut und sicher in der Hand. Die Kombination der beiden Sensoren hat mich sehr beeindruckt und sorgt dafür, dass die Rival 650 Wireless sehr präzise verwendet werden kann. Es kann diskutiert werden, inwiefern man die Justierung der Höhe wirklich aktiv verwendet, aber vielleicht bin ich auch einfach nicht gut genug und kann das somit nicht beurteilen? Lieber gibt es zu viele Features als dass etwas fehlt. Die Kontakte von Steelseries sind gut zu verwenden und der Lärmpegel ist absolut vertretbar. Die eingebauten RGB-Lichter zusammen mit dem einzigartigen Gewichtsystem und der Software sorgen dafür, dass beinahe unendliche viele Möglichkeiten vorhanden sind, um die drahtlose Computermaus zu programmieren. Ich sage es an dieser Stelle gerne nochmal: Du musst dich nicht an die Maus anpassen, sondern sie passt sich an dich an!


Gut:

  • TrueMove 3+ Sensorsystem ist sehr beeindruckend
  • Quantum Wireless drahtloser Sender/Empfänger
  • Über 24 Stunden Batterielaufzeit
  • Gewichtsystem mit 256 verschiedenen Möglichkeiten (121-153 Gramm)
  • SteelSeries PRISM RGB-Licht in acht Zonen
  • Tolle mechanische Split-trigger Kontakte
  • Gutes Scroll-Rad mit passendem Widerstand
  • Schnelles Aufladen: 10 Stunden Laufzeit nach nur 15 Minuten


Nicht so gut:

  • Mirco-USB anstelle von USB Typ-C
  • Gewicht ist etwas schwer (für manche)

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