Grafikkarte

AUTOR : Foxx
VERÖFFENTLICHT : 2019-08-26 12:00

AMD Radeon RX 5700


In ihrer Pressemappe schickte AMD uns auch den kleinen Bruder von der RX 5700 XT den wir früher getestet haben. In dieser Artikel gucken wir uns den RX 5700 an.

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Jetzt is es Zeit und die AMD Radeon 5700 anzuschauen, den kleinen Bruder der RX 5700 XT, die wir bereits hier auf Tweak.de getestet haben. Wie bei den großen Karten sind wir gespannt, was der kleine und günstigere Typ Im Modellserie kann.

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AMD hat seine RX 5700-Serie von Grafikkarten auf dem Markt gebracht. Es gibt in der Serie drei verschiedene Modelle: eine 50-jährige Jubiläumsedition des RX 5700 XT, der RX 5700 XT und der RX 5700. Wir haben die ersten beiden Karten erhalten und testen diesmal der AMD Radeon RX 5700.

Lesen Sie auch unser Test von der Radeon RX 5700 XT

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  • Compute Units: 36

  • Basistakt: 1465 MHz

  • Boost-Takt: bis zu 1725 MHz

  • Spiele-Takt: 1625 MHz

  • Max. Pixel-Füllrate: Bis zu 110,4     GP/s

  • Max. Textur-Füllrate: Bis zu 248,4     GT/s

  • Max. Rechenleistung (halbe Präzision): 15,9     TFLOP/s

  • Max Rechenleistung (einzelne Präzision):    7,95 TFLOP/s

  • ROPs: 64

  • Streamprozessoren: 2304

  • Textureinheiten: 144

  • Transistoren: 10,3 Milliarden

  • Typischer Strombedarf: 180 W

  • Stromversorgung (empfohlen): 600 W

  • Speichergeschwindigkeit (Effektiv): 14 Gbps

  • Max. Speichergröße: 8 GB

  • Speichertyp: GDDR6

  • Speicherschittfläche: 256-bit

  • Max. Speicherbandbreite: 448 GB/s

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Die AMD RX 5700 ist auch eine Referenzkarte mit Blower-Style-Kühler. Über das Design und den Lufteinlass wurde jedoch nicht viel getan, aber die Karte ist mit ihrer anthrazitgrauen Vorderseite immer noch sehr schön. Das grau4e Design wird auch hier durch rote Töne in Form des RADEON-Logos af der Karte unterbrochen. Anders als sein großer Bruder hat dieser Karte „nur“ 36 Recheneinheiten und eine niedrigere Boost-Taktrate von 1725 MHz. Es hat auch 2304 Streamprozessoren gegen die 2560 des XT, was eine Recehnleistung von 7,95 TFLOPs gegenüber 9,75 TFLOPS ergibt. Dies führt zu ein Stromverbrauch von bis zu 180 Watt gegenüber 225 Watt ber der große Bruder. Beide Radeon RX 5700-Modelle sind mit 8 GB GDDR6-Speicher ausgestattet. Daher verfügt diese Karte auch von eine Speicherbandbreite von 448 GB pro Sekunde.

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Der Blowerstyle-Kühler, den wir hier sehen, saugt kalte Luft von der Vorderseite der Karte, und blast es nach hinten aus. Dieser Kühleraufbau ist oft dafür bekannt viel lärm zu verursachen, aber wie wir auch beim RX 5700 XT-Test gesehen haben, ist es beim Rx 5700 auch hier wirklich gut optimiert geworden.. daher habe ich auch hier hoher Erwartungen, auch wenn der Lufteinlass ein bisschen schlechter ist als beim großen Bruder.

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Rein physisch gibt es keine große Unterschied in der Größe zwischen die zwei Modelle.

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Der Radeon RX 5700 hat dagegen keine Backplate, und es lässt uns vermuten, dass AMD selbst erwartet, dass die Grafikkarte hier einfach nicht den gleichen Bedarf hat wie ihr großer Bruder. Was das bedeutet, erfahren wir später.

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Im Strombereich, nimmt die Karte ein 8-Poligen ein 6-Poligen PCIe Stromanschluss, die zusammen mit der Spannung in der PCIe Gen. 4-Büchse eine TDP von rund 300 Watt lifern. Die Karte muss jedoch maximal 180 Watt verbrauchen, weshalb einen schönen Overhead für übertakten bietet sollte.

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Auf der Anschlusseite befinden sich drei DisplayPort 1.4 hDR und ein HDMI 2.0 anschluss. An sonsten haben wir nue den Auspuff von der Kühler.


Testsystem

  • ASRock X570 Taichi

  • AMD Ryzen 9 3900X

  • AMD Radeon RX 5700

  • G.Skill TridentZ Royal 2* 8 GB 3600 MHz

  • AORUS PCIe Gen. 4 2 TB NVMe SSD

  • AMD Wraith Prism køler

Testsoftware 

  • Battlefield V

  • Far Cry 5

  • Shadow of the Tomb Raider

  • Deus Ex Mankind Divided

  • Assassins Creed: Odyssey

  • 3DMark Time Spy

  • 3DMark Firestrike Ultra

  • Superposition Benchmark

  • Cinebench R15

Spieletests:


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Die Spieletests geben uns ein sehr gutes Bild von dem, was ich eigentlich erwartet hatte. Die AMD Radeon RX 5700 ist eine einsteigskarte, da sie eine langsamere Version ihre großen Bruders ist. Es kämpft gut gegen Nvidias RTX 2060-Grafikkarte und überholt an einigen Stellen sogar die RTX 2070, was mehr als beeindruckend ist. Wenn Sie vor stehen, einer guter Einsteiger-Spiele-PC mit einem Ryzen 5-Prozessoer zu bauen, könnte dies ein wirklich gutes Beispiel für ein guter 1080p mit 144 Hz Bildschirm sein, wenn Sie mit etwa niedrigere Detailstufen zufrieden sind.


Synthetische Tests:

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3Dmark Tests zeigen ein Bild, das meine Ergebnisse von meine Spielen gut bestätigen. Hier gibt‘s also nicht viel zu sagen.

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Wieder zeigt Superposition das gleiche. Die Radeon 5700 ist eine Einsteigerkarte, die im Segment viel zu bieten hat.

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Cinebench R15 ist auch keine Ausnahme, obwohl die Radeon RX 5700 sich geschlagen von der RTX 2060 sehen muss. Es ist aber immer noch eine gute Leistung.

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AMD hat vorausgesetzt, dass die Radeon RX 5700 eine Strombedarf von bis zu 180 Watt erreichen kann. Wie wir hier sehen können, verbraucht sie unter Vollast knapp 146 Watt. Mit anderen Worten, es ist eine wirklich schöne Karte wenn man die Strombedarf gegen der Leistung vergleicht.

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Im Vollast-Test, habe ich auch die Temperaturen gemessen. Die Idle-Temperatur liegen bei gute 28 Grad, und das System wurde auf einer offenen Testbank mit eine Raumtemperatur von 24 Grad getestet. Die Durchschnittstemperatur lag bei 73 Grad mit Spitzenwerten von 83 Grad.
Der Speichertemperatur war bei 72 Grad, und mit Stromregelung lag es bei 59 Grad. Alles im allem sind es gute Temperaturen, und vor allem bin ich mit dem relativ geringerem Stromverbrauch gut zufrieden, da der kühler die Aufgabe zeimlich gut erledigt, obwohl er im Vergleich zum Kühler der XT-Modell etwas schlechter ist.

Übertakten:
Den Übertakten war eigentlich ziemlich leicht in dieser Test. Die Karte taktet normalerweise 1745 MHz auf den Kern und 875 MHz auf den Speicher-Chips beim Boost-Takt. Ich konnte ein Kerntakt von 1855 MHz und ein Speichertakt von 925 MHz von die Karte ausziehen. Dies sollte natürlich auch auf Benchmarks sichtbar sein.

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Es ist besonders bei der 1080p-Auflösung das wir etwas von den übertakten herauskriegen. Mit bis zu 10 FPS mehr ist der Karte gut auf dem weg um das XT-Modell einzuholen. Es sollte jedoch nicht verstanden werden, dass es möglich ist, die XT-Leistung von der Karte zu ziehen. Weil es nicht so ist. Dies waren jedoch gute Verbesserungen für einen Prozess, der den Stromverbrauch auf etwa 175 Watt und die Temperatur auf etwa 80 Grad erhöhte.

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Die synthetischen Benchmarks bestätigen, was wir auch in unseren Spieletests gesehen haben. Die Übertaktung ergab einige sinnvolle Verbesserungen, die auf einer höheren Leistungsaufnahme und damit höheren Temperaturen beruhten.


Preis:

Da wir den Euro-preis für die AMD Radeon RX 5700 nicht kennen. und wir nur auf AMDs UVP 349 USD zurückgreifen können, ist dies eine Vermutung von unserer Seite. Wenn wir jedoch deutsche Mehrwertsteuern einbeziehen, erwarte ich eine Preis von rund 360-375€

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Mehr infos über der Radeon RX 5700 gibt es auf AMDs Webseite


Abschlussnote

Jetzt dürfen wir auch mit der AMD Radeon RX 5700 spielen, dem kleinen Bruder in der neuen GPU-Serie von AMD. Es war eine interessante Reise, mit beiden Karten zu spielen, und der RX 5700 hat sich als eine wirklich gute Einstiegskarte erwiesen, die gut gegen die RTX 2060-Karten kämpfen kann. Die Leistung war wirklich zufriedenstellend, wenn man bedenkt, was es bietet. Wenn Sie auch denken, dass wir einen 7-nm-Chip erhalten, der eine wirklich gute Energieoptimierung und PCIe-Gen liefert, sowie alles, was die RDNA-Architektur an sonsten bietet.

Die Kühllösung ist im Vergleich zum XT-Modell etwas abgesenkt, hat sich aber zum Glück als in Ordnung erwiesen. Die Karte wurde überhaupt nicht zu heiß und hörte sich auch nicht so an. Das Design hingegen war etwas langweiliger als das XT-Modell, und es hat mich nicht ganz gepasst. Wenn der Preis einigermaßen gut ist, passt er sehr gut zum RTX 2060, und mit den damit verbundenen Upgrades ist er ein bequemer Landeplatz. Das hoffe ich sehr. 

Insgesamt schicke ich die AMD Radeon RX 5700 mit einer Punktzahl von 8 und einem Safe Buy Award aus dem Haus. Es ist gut verdient. 


Gut: 

  •    Guter Leistung im Vergleich zum Strombedarf

  •    Guter UVP

  •    PCIe 4.0 Unterstützung

  •    RDNA und alles was dazu gehört

  •    Der Kühler tut eine gute Arbeit

  •    Die Karte übertaktet ziemlich gut.

Nicht so gut:

  • Das Design ist ein bisschen langwilig

  • Der Kühler ist im Vergleich zum XT-Modell abgespeckt geworden



   



   


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